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Raspberry Pi installieren

Um meinem Heim ein wenig Intelligenz zu geben muss das ganze Heim oder für den Anfang wenigstens ein Teil davon automatisiert werden.

Erst einmal im Internet ein wenig suchen und lesen um mal einen Einblick zu bekommen was hier überhaupt möglich ist und vor allem auch ob das ganze auch erschwinglich ist.

Bei der Recherche stellte sich schnell heraus das die Haussteuerung mittels Raspberry Pi als Steuerzentrale realisiert wird.

Benötigt werden hier der Raspberry Pi, ein Gehäuse, eine SD Karte mindestens 8 GB sowie eine Stromversorgung (mini USB) und ein Netzwerkkabel.

Um den PI auf seine neuen Aufgaben vor zu bereiten muss zuerst auf der SD Karte ein bootbares Linux aufgespielt werden. Hier bietet sich Raspbian Debian Wheez als fertige Linux Distribution für den Raspberry Pi an. Auf der offiziellen Seite für den Raspberry Pi kann die aktuelle Distribution herunter geladen werden. Um diese auf die SD Karte zu schreiben habe ich auf meinem Windows PC das Programm Win32DiskImager verwendet.

Nach der Installation und dem Start von Win32DiskImager wird im Feld Image File die eben herunter geladene Linux Distribution eintragen bzw. ausgewählt. Vor dem schreiben auf die SD Karte unbedingt darauf achten das im Feld Device der Laufwerksbuchstabe der SD Karte eingetragen ist, da mit einem Druck auf den „Write“ –Button das ausgewählte Laufwerk komplett gelöscht wird.

2014-12-11 17_02_48-Win32 Disk Imager Raspberry Pi installieren weiterlesen

Haussteuerung mit dem Raspberry Pi

Eigentlich hatte ich schon vor ca. 12 Jahren mein Haus oder zu diesem Zeitpunkt besser gesagt das Arbeitszimmer ein wenig mit Hauselektronik auf zu werten.

Zu dieser Zeit hatte ich mich gezwungener Maßen etwas genauer mit Mikrocomputern beschäftigt.

Aber irgendwie bin ich damals nicht wirklich über das „wollen“ heraus gekommen.

Zum einen da so etwas zu diesem Zeitpunkt doch noch recht futuristisch war, zum anderen fehlte es an Komponenten zu günstigen Preisen und an Steuerung über Funk war erst recht nicht zu denken.

Der Gedanke hat mich allerdings nie so ganz los gelassen.

Und nun ist die Zeit gekommen das ganze in die Tat um zu setzen. Grundlage und Ausschlag für mein jetziges Vorhaben war der Kauf eines Raspberry Pi. Der Raspberry Pi ist ein mini Computer der mit einem unschlagbaren Preis (ca. 35€) und in der ungefähren Größe einer Zigarettenschachtel für solche Aufgaben wir geschaffen ist. Der RasPi wird mit Linux als Betriebssystem betrieben. Wobei es für den RasPi spezielle Linux Distributionen zur Verfügung stehen.

Als Software solle FHEM („Freundliche Hausautomation und Energie-Messung)  zum Einsatz kommen. FHEM ist zum einen eine sehr kostengünstige Alternative, da es unter www.fhem.de kostenfrei herunter geladen werden kann. Zum anderen ist die Software äußerst leistungsfähig und kommt mit so ziemlich allem zurecht, was sich irgendwie in der Hausautomatisierung zu steuern anfällt. Ob über Funk oder Kabel, ob Sensor oder Aktor, ob Telefon oder TV. Es gibt kaum ein Gerät welches nicht in die Automatisierung eingebunden werden kann.

 

Zu Beginn habe ich erst einmal mit dem angefangen was ich bereits hatte um hier einmal ausgiebig testen zu können.

 

Und so kann mein  RasPi nun auf die Fritz Box zugreifen und die eingehenden und abgehenden Anrufe mit Namen notieren. Die beiden an die Fritz Box angeschlossenen Steckdosen DECT200 von AVM können über FHME geschaltet werden und sie liefern Infos über die Temperatur und den Stromverbrauch an den RasPi.

Für den Anfang schon nicht schlecht

IFTTT – Was isn dat

Hinter dem recht kryptischen Namen verbirgt sich ein Internet Dienst welcher einfache Aufgaben übernimmt, ganz nach dem Motto „If this than That – Wenn dies dann das“. Nach einer Anmeldung auf der Seite http://www.ifttt.com können solche „Rezepte“, so werden die Regeln genannt, erstellt werden.

Möglich sind so Sachen wie z.B. „Schalte WLAN ein wenn du nach Hause kommst“ oder „Lade alle Bilder bei Facebook in denen ich markiert wurde in meine Dropbox“.

Und dies ist wirklich nur ein sehr kleiner Teil der Möglichkeiten. Von IFTTT werden viele Dienste und sogar Hardware unterstützt. Neben den vorgefertigten „Rezepten“ können hier auch die eigenen Ideen veröffentlicht werden und diese so einer großen Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Schaut es euch einfach einmal an.